BAGDAD - Zweiundzwanzig irakische Männer versprachen ihren Scheichs und Familienmitgliedern, bei einer Versöhnungszeremonie, die am 27. März in der Gemeinsamen Sicherheitsstation Doura abgehalten wurde, die Gesetze des Irak einzuhalten. Die Männer waren wegen verschiedener Straftaten in Strafanstalten der Koalitionsstreitkräfte inhaftiert worden und wurden nach der Zeremonie freigelassen.

Bagdad-Soldaten der Multi-National-Division aus Kompanie B, 1. Bataillon, 505. Fallschirmj√§ger-Infanterie-Regiment, derzeit dem 2. Brigade Combat Team der 1. Panzerdivision angegliedert, stellten Transport und Sicherheit f√ľr die Gefangenen, Familienmitglieder und lokale Scheichs zur Verf√ľgung.

Um freigelassen zu werden, wird jeder H√§ftling √ľberpr√ľft, um sicherzustellen, dass seine Freilassung angemessen ist und mit der Sicherheitsvereinbarung zwischen den USA und der Regierung des Irak √ľbereinstimmt. Koalitionsstreitkr√§fte lassen H√§ftlinge frei, die die Sicherheit und Stabilit√§t des Irak nicht unmittelbar gef√§hrden werden.

In jedem Internierungslager empfiehlt ein aus drei Mitgliedern bestehendes √úberpr√ľfungsgremium die Freilassung oder die fortgesetzte Unterbringung des Inhaftierten auf der Grundlage, ob der Vorstand der Ansicht ist, dass der Inhaftierte weiterhin eine Bedrohung f√ľr die irakischen Sicherheitskr√§fte, den CF und das irakische Volk darstellt. Die als extrem gef√§hrlich erachteten H√§ftlinge werden im irakischen Strafjustizsystem verarbeitet.

Die zur Freilassung empfohlenen H√§ftlinge werden dann mehrmals √ľberpr√ľft, um sicherzustellen, dass jeder H√§ftling auf sichere und geordnete Weise freigelassen wird, was den Standards der Genfer Konvention entspricht.

In den Gefangenenlagern erhalten die M√§nner Schulungsprogramme in Lesen, Englisch, die Bedeutung von Staatsb√ľrgerkunde, Religion, Besch√§ftigungsf√§higkeiten und vielen Familienmitgliedern.

In den letzten drei Monaten wurden etwa 300 Gefangene von Koalitionstruppen im S√ľden Bagdads freigelassen. Die 22 ehemaligen H√§ftlinge wurden zur Nationalpolizei in Doura gebracht. Ihr Foto und ihre pers√∂nlichen Informationen wurden zu Identifikationszwecken aufgenommen.

Die Inhaftierten werden aus der Haft entlassen und in das irakische Strafjustizsystem √ľberf√ľhrt. Bei den Vers√∂hnungszeremonien verpflichten sich die ehemaligen H√§ftlinge, gesetzestreue B√ľrger zu bleiben, und werden ihren Scheichf√ľhrern √ľbergeben. Die Scheichs sind dann f√ľr die freigelassenen M√§nner verantwortlich und helfen bei der Schaffung von Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten.

"Ich glaube, dass dieses Entlassungsprogramm f√ľr H√§ftlinge erfolgreich sein kann, wenn die Anf√ľhrer der NPs und der Scheichs miteinander kommunizieren und eine gute Beziehung aufrechterhalten", sagte der geb√ľrtige Wauchula, geb√ľrtige Gefangene, Captain Dallas Cheatham, Kommandant, Co. B, 1-505th, PIR.

Sobald die Inhaftierung von Inhaftierten in den NP erfolgt ist, werden pers√∂nliche Informationen verarbeitet, und die √∂rtlichen Scheichf√ľhrer unterschreiben den Papierkram und √ľbernehmen die Verantwortung als Garanten der Einzelpersonen. Nachdem die Scheichf√ľhrer mit den ehemaligen H√§ftlingen gesprochen haben, werden sie mit Familie und Freunden wiedervereinigt und haben die M√∂glichkeit, bei lokalen Auftragnehmern besch√§ftigt zu werden.

Der Irak hat kein Bew√§hrungshilfesystem oder Bew√§hrungshelfer wie die Vereinigten Staaten, um die ehemaligen H√§ftlinge zu √ľberwachen, die sich der lokalen Bev√∂lkerung anschlie√üen. Laut dem 1. Leutnant. Percy Vela, geb√ľrtiger Queens aus New York, und der Feuerunterst√ľtzungsoffizier von Co. B, 1-505 PIR.

Das Entlassungsprogramm f√ľr H√§ftlinge wird zwischen CF und der indischen Regierung fortgesetzt, um sicherzustellen, dass bei jeder m√∂glichen Entlassung der Schutz und die Sicherheit der irakischen B√ľrger ber√ľcksichtigt werden, die die ehemaligen H√§ftlinge wieder in ihre Gemeinden aufnehmen werden.