Die Sterling-Maschinenpistole wurde wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs von George William Patchett fĂŒr die Sterling Armaments Company entworfen, je nach den Anforderungen der britischen StreitkrĂ€fte. Konkret ging es um eine leichte 9-mm-Maschinenpistole Select-Fire mit einer Taktrate von unter 500 Schuss pro Minute. Die Genauigkeitsanforderungen waren zu dieser Zeit sehr großzĂŒgige 12 MOA oder fĂŒnf EinzelschlĂ€ge innerhalb von 12 Zoll auf 100 Yards.


Das auf der linken Seite montierte Doppel-Stapel-Magazin mit 34 Runden ist dank eines Doppelrollenmagazins leicht zu laden.

Das Sterling kam 1944 zum Einsatz und ersetzte die Sten-Maschinenpistole im Jahr 1953 förmlich. Sie wurde insgesamt 50 Jahre lang eingesetzt und ist damit möglicherweise die am lĂ€ngsten dienende Maschinenpistole mit ĂŒber 400.000 gefertigten Maschinenpistolen 90 LĂ€nder - mit unterdrĂŒckten Sterlings, die noch von einigen Spezialeinheiten verwendet werden.

Die Sterling-Blowback-Maschinenpistole mit offenem Bolzen zeigte dennoch viele Neuerungen und war vielseitig einsetzbar. Es akzeptierte bequem Sten-Magazine sowie seine eigenen und erwies sich als sehr zuverlĂ€ssig. Es behielt auch einige der gut aufgenommenen Merkmale des Sten in seinem Design bei - insbesondere das unverwechselbare Lademagazin fĂŒr die linke Seite, das es den Benutzern ermöglichte, Ziele bequem und mit mehr Deckung in einer Position mit geringer Belastung anzugreifen.