In der Mitte der 1990er Jahre lebten wir in einem Vorort, der meistens Stadth√§user hatte. Nach ihrer Geburt wurden meine Zwillinge nach einem zehnw√∂chigen Aufenthalt gerade aus dem Krankenhaus entlassen. Sie wurden 12 Wochen vorzeitig geboren. Sie galten als hohes Risiko, dass ihr Herz aufh√∂rt zu schlagen oder zu atmen. Deshalb wurden sie auf Monitoren aus dem Krankenhaus entlassen. Diese Monitore verf√ľgen √ľber Sensoren an der Brust des Babys, die bei Problemen mit dem Baby wie ein Feueralarm ausgel√∂st werden. Um Platz f√ľr die Ausr√ľstung zu schaffen und die Babys zu bedienen, haben wir unser Familienzimmer in ein Kinderzimmer umgewandelt. Wir hatten die Krippen und Monitore im Familienzimmer in der N√§he eines gro√üen Erkerfensters aufgestellt, wo jeder, der vorbeiging, sehen konnte. Es war nicht sch√∂n, aber funktionell.

In diesem Sommer gab es in der Gegend eine Reihe von Stadthaus√ľberf√§llen. Die R√§uber verkleiden sich als Reparatur- oder Zusteller und lassen jemanden dazu √ľberreden, sie in ein Stadthaus zu lassen. Sobald sie eingelassen waren, w√ľrden sie die Person rauben und das Opfer zwingen, zu einem Geldautomaten zu fahren, um Geld herauszunehmen. Sie w√ľrden dann das Opfer am Geldautomaten zur√ľcklassen und das Auto des Opfers als Fluchtfahrzeug nehmen.

Eines Abends ging meine Frau einkaufen und lie√ü mich mit den Babys allein. Zwei M√§nner traten als Prediger vor die T√ľr und wollten, dass ich sie einlasse und √ľber Gott rede. Ich sagte ihnen, dass ich mit meiner Religion gl√ľcklich bin und nicht daran interessiert w√§re, mit ihnen zu reden. Ich wollte nicht unh√∂flich sein, weil ich jemanden mit Glauben respektiere. Einer von ihnen redete durch das Panoramafenster mit mir, und der andere ging weg. Ich nahm einfach an, dass er zum n√§chsten Stadthaus fahren w√ľrde. Ein paar Minuten sp√§ter sprach ich immer noch mit dem durch mein Panoramafenster. Ich h√∂rte ein Ger√§usch auf der hinteren Terrasse und sah die andere Person auf meine hintere Terrasse kommen. Ich dachte mir: "Oh, das sind keine Prediger."

Ich lief schnell nach oben und bekam meinen Ruger GP100. Damals konnte ich mir nur eine Waffe leisten, aber ich hatte genug Zeit, um sie jede Woche in die Reichweite zu bringen. Als ich unten war, hielt ich die Waffe auf den Boden gerichtet. Beide M√§nner waren immer noch da. Einer befand sich vor dem Haus, der andere vor meiner Hintert√ľr und spielte mit dem Schloss. Ich sagte ihnen, dass ich ein gro√üartiger Schuss bin und dass ich ihnen die K√∂pfe abblasen k√∂nnte, wenn sie mich nicht alleine lassen w√ľrden. Sie waren beide au√üer Sicht.

Ich √ľberlegte, die Polizei anzurufen. Obwohl alles, was ich tat, legal war, lebte ich in einem sehr anti-gun-Kreis, was die Polizei betraf. Ich bef√ľrchtete, dass die beiden M√§nner, wenn ich sie melden w√ľrde, die Geschichte verdreht haben k√∂nnten, und ich h√§tte mit etwas angeklagt werden k√∂nnen.
- MH, Internet