WASHINGTON: Das Ministerium f√ľr Heimatschutz ‚Äěerw√§gt‚Äú immer noch den Einsatz von Truppen der Nationalgarde entlang der Grenze zwischen den USA und Mexiko sowie mehrere andere Initiativen, sagte der DHS-Sekret√§r heute in einer Pressekonferenz des Wei√üen Hauses.

"Dieses Problem erfordert sofortiges Handeln", sagte Janet Napolitano. ‚ÄěWir haben zwei sehr klare Ziele. Erstens werden wir alles tun, um zu verhindern, dass sich die Gewalt in Mexiko √ľber die Grenze ausbreitet.

"Und zweitens werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um Präsident [Felipe] Calderón bei der Bekämpfung dieser Drogenkartelle in Mexiko zu helfen."

Napolitano plant, sich am 26. März mit Texas Gov. Rick Perry zu treffen. Perry hat die Notwendigkeit von mehr Wachmannschaften oder Grenzbeamten an der Staatsgrenze zu Mexiko zum Ausdruck gebracht, um die Operationen der mexikanischen Mafia, des Texas Syndicate, des Barrio Azteca, des MS-13 und anderer gewalttätiger transnationaler Banden zu stören.

Der Gouverneur von Arizona, Jan Brewer, hat den Verteidigungsminister Robert M. Gates um weitere Wachtruppen f√ľr die vom Bund finanzierte Joint Counter Narco-Terrorism Task Force gebeten. Diese Streitmacht umfasst ungef√§hr 150 Mitglieder der Army und der Air National Guard in Arizona.

Anfang dieses Monats sagte Gates auf NBC-TVs "Meet the Press", dass die Vereinigten Staaten jetzt besser in der Lage sind, Mexiko zu helfen. "Einige der alten Vorurteile gegen die Zusammenarbeit ... zwischen unseren Milit√§rs ... Ich denke, wir werden zur√ľckgestellt", sagte er.
Die letzte gro√üe Mission der f√∂deralen Nationalgarde an der US-Mexiko-Grenze war die Operation Jump Start. Die zweij√§hrige Mission, von Juni 2006 bis Juli 2008, entsandte bis zu 6.000 Mitglieder der Nationalgarde nach Arizona, Kalifornien, New Mexico und Texas, um die Grenze f√ľr legale Einwanderung und Handel sicherer zu machen, bis die US-amerikanische Grenzschutzbeh√∂rde ihre eigene Grenze st√§rken konnte reiht sich ein. Beamte des Pentagon sagten, ein Aufruf zur Beendigung der mexikanischen Drogenkriege w√§re eine ganz andere Aufgabe.