Zum zweiten Mal in fünf Monaten wird ein US-Soldat aus einem Militärstützpunkt in Washington beschuldigt, Grausamkeiten gegen Zivilisten in Afghanistan begangen zu haben.

Der nicht identifizierte Soldat, ein Feldwebel der Armee, wird beschuldigt, am Sonntag in zwei Dörfern in einem Haus-zu-Haus-Schießerei auf Zivilisten erschossen zu werden. Dabei wurden laut Polizeibeamten der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe der NATO 16 Menschen getötet.

Im Dezember 2010 sagte die Militärzeitung Stars and Stripes, die Einrichtung habe sich den Ruf als "am meisten unruhigen Stützpunkt des Militärs" erworben. Sie berichtete auch, dass im Laufe des Jahres mehrere Ermittlungen hinsichtlich des Verhaltens der Truppen an der Basis und der Angemessenheit durchgeführt worden seien der psychischen und medizinischen Versorgung erhielten Soldaten nach ihrer Rückkehr nach Hause.

Quelle: Ashley Hayes fĂĽr CNN.